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Hans-Sachs-Abend

19 Oct 2017

Heitere Premiere   „Hans -_Sachs_- Abend“  am 15.  im Pfarrheim Bruchhausen  

„Das Herz, das ist ein Taubenhaus: Ein Lieb' fliegt ein, das andre aus“.

Unter diesem Motto hatte die Theatergruppe der Kolpingsfamilie Bruchhausen zu einem von Renaissancemusik umrahmten  „Hans-Sachs-Abend“ in das Pfarrheim Bruchhausen eingeladen.

Die Zuschauer erlebten bei der Premiere einen heiteren, aber auch manchmal nachdenklichen Abend, bei dem die Mitwirkenden alle Register ihres schauspielerischen und komödiantischen Könnens zogen.

Zunächst berichteten die Ehefrau von Hans Sachs, Kunigunde Creutzer (Renate Schneck),  ihre Magd Agnes (Marlies Kunze) und ein Erzähler (Edwin Müller) aus dem Leben des 1494 in Nürnberg geborenen „Schuhmacher-Poeten“ .

Köstlich und von umwerfender Komik die beiden aufgeführten klassischen Schwänke:  „Der Krämerskorb“ und „Das Kälberbrüten“.  In diesen auch Fastnachtsspiele genannten und in Knittelversen verfassten Stücken werden die großen und kleinen Betrügereien und Dummheiten zwischen Eheleuten und Nachbarn satirisch aufs Korn genommen.

Im ersten Schwank „ Der Krämerskorb “  fragen sich  die beiden Krämersleute (Michaela Heimann und Ulmer Becker), zwei Jungverliebte (Helena Stegemann und Christoph Naramski)  und ein altes Ehepaar (Annnette und Reinhard Grüter):

„Wer muss den Korb tragen, er oder sie?“  Darüber geraten der Krämer und seine Ehefrau in einen heftigen Wortstreit und dann sogar in Handgreiflichkeiten. Dem verliebten jungen Paar gehen die Augen auf und über.

Die weise gewordenen Alten aber sagen sich: „Einer trage des anderen Last!“  Und so schleppen sie den Korb gemeinsam.

Beim „Kälberbrüten“ versucht der einfältige Bauer Sepp (Christoph Naramski), der unter einer zanklustigen Frau Lies (Bärbel Hahne)  zu leiden hat und von einem hinterlistigen Viehhändler (Monika Deroitte) übertölpelt wird, doch wahrhaftig,  aus einem Käse ein Kälbchen auszubrüten.

Das begeisterte Publikum konnte sich herzhaft über die handfesten Streitigkeiten und Bosheiten der handelnden Personen amüsieren.

Und manches kam ihnen wohl auch nicht so ganz unbekannt vor, könnten einige der in den Stücken dargestellten Originale heute noch in jedem Dorf oder jeder Stadt leben.

Souffleuse war Marianne Baumfaste. Für den Pausenserrvice und Getränke sorgten Vroni Wiesenthal und Rosi Grüter,  Die Regie führte Edwin Müller.

 Karten zum nächsten  „Hans -Sachs-  Abend“  am 21. Oktober sind weiter  im Hofladen des Bauernhofs Grüter zum Vorverkaufspreis von 5 Euro erhältlich.

An der Abendkasse gibt es wegen der begrenzten Zahl an Sitzplätzen im Pfarrheim nur ein kleines Kontingent an Eintrittskarten zum Preis von 6 Euro.
 

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