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Bruchhausen feiert 20. Jahrestag des Brücken-Neubaus

10 Jun 2017

 

Mittlerweile sind 20 Jahre vergangen, seitdem die neue Bruchhausener Herbremebrücke eingeweiht wurde. Der Neubau der Fußgängerbrücke über die Ruhr (nahe dem Bruchhausener Sportplatz) hatte vor 20 Jahren viel öffentliches Aufsehen erregt, Denn die alte und marode Brücke sollte zunächst ersatzlos abgerissen werden. Doch Bruchhausener und viele weitere Bürger, darunter Wanderer und Radfahrer aus anderen Stadtteilen, wehrten sich erfolgreich gegen eine fehlende Brücke. Ein Neubau entstand.

 

Mittlerweile sind 20 Jahre vergangen, seitdem die neue Bruchhausener Herbremebrücke eingeweiht wurde. Der Neubau der Fußgängerbrücke über die Ruhr (nahe dem Bruchhausener Sportplatz) hatte vor 20 Jahren viel öffentliches Aufsehen erregt, Denn die alte und marode Brücke sollte zunächst ersatzlos abgerissen werden. Doch Bruchhausener und viele weitere Bürger, darunter Wanderer und Radfahrer aus anderen Stadtteilen, wehrten sich erfolgreich gegen eine fehlende Brücke. Ein Neubau entstand.

 

Viele Tausend Menschen sind in den vergangenen 20 Jahren über diese „Bürgerbrücke“ in den Arnsberger Wald gegangen oder weiter nach Müschede, Wennigloh, Arnsberg, Hüsten, Herdringen usw. oder umgekehrt ins „Entendorf“ Bruchhausen gekommen. Bruchhausener setzten ihren Bürgerwillen durch. Am Mittwoch, 14. Juni, um 17 Uhr ist die gesamte Bevölkerung eingeladen, um an der Brücke eine kleine Feierstunde zum 20-jährigen Bestehen der Brücke abzuhalten. Würstchen u. Getränke werden günstig angeboten. Bei extrem widrigen Wetterverhältnissen wird die „Fete“ verschoben.

 

Bürgeraktion gestartet

Hier ein Rückblick zur Geschichte des Neubaus. Eine Überquerung der Ruhr wäre damals nicht mehr möglich gewesen. Wanderer, Radfahrer, und vor allem die jenseits des Flusses wohnenden Familien wären von Bruchhausen abgeschnitten gewesen. Um ins Dorf zu kommen, hätten sie einen mehrere Kilometer langen unwegsamen Umweg über Hüsten, oder Obereimer nehmen müssen. Die Bürgeraktion, „Bündnis Bruchhausener Bürger“ wurde ins Leben gerufen. Viele haben mitgewirkt. Federführend, wie schon öfters bei Aktionen im Dorf, war Meinolf Reuther. Er hatte u.a. die Idee, zunächst eine Ersatzbrücke von der Bundeswehr bauen zu lassen, was dann ja auch geklappt hat - dank des mittlerweile verstorbenen Mitbürgers Jürgen Müller, der bei der Bundeswehr einen hohen Dienstgrad hatte. Als Übung ausgeschrieben bauten die Soldaten der 5. Kompanie des Pionierbataillons1 aus Holzminden einen stabilen Übergang. Die alte Brücke wurde ja zunächst gesperrt, die Treppen abgerissen, so dass ein Überqueren nicht mehr möglich war. Jetzt wurde wieder verbunden, was seit Jahrzehnten zusammmen gehört. Schließlich gab die Stadt dem Drängen der Bruchhausener Bürger nach. Es entstand eine neue Brücke, die am 14. Juni 1997 feierlich mit vielen hundert Bruchhausern offiziell mit einem großen Fest eingeweiht wurde.

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